Auf dem leeren Dach wiederholte ich leise meine Stimme. Ich konnte niemandem erzählen, dass ich Synchronsprecherin werden wollte, ich hatte nirgendwohin zu gehen, und jedes Mal, wenn ich eine Zeile murmelte, hallte nur die Einsamkeit wider. Mein Lehrer war es, der diese Stimme bemerkte. Er war streng, aber gütig, und er beobachtete mich genauer als jeder andere. Ich fühlte mich, als hätte ich endlich die Worte „Alles gut“ gehört, nach denen ich mich so sehr gesehnt hatte. Als ich nach dem Unterricht im Klassenzimmer meine Tränen verbarg, schlossen mich die Arme des Lehrers in die Arme …